

Handball EM 2026 EHF EURO Männer Live: Handball Deutschland Dänemark Nationalmannschaft Männer:
SPORT4FINAL LIVE: Spielplan Finalrunde, Finale, Herning: Deutschland vs. Dänemark. Vorbericht.
Dänemark erkämpfte den insgesamt dritten, hoch verdienten Europameister-Titel gegen „Herausforderer“ Deutschland in einem über weite Strecken sehr gutklassigen Endspiel mit herausragenden Schiedsrichtern aus Montenegro. Das DHB-Team verlor Mitte der zweiten Halbzeit den Spielfaden und EM-All-Star Andreas Wolff hielt mit vielen freien Paraden die Mannschaft lange auf Tuchfühlung im Match. Deutschland offenbarte Abwehrschwächen incl. des Rückzugsverhaltens und agierte phasenweise zu aggressiv (zwei rote Karten). Deutschland kam nicht an seine höchste Performance und die beste Turnierleistung des Frankreich-Matches heran.
Dänemarks zweifacher Welthandballer, Mathias Gidsel, wurde als bester Torschütze des Turniers (68 Treffer) und MVP der Europameisterschaft geehrt.
Dänemark besitzt, nach Frankreich im Jahr 2010, als zweite Männermannschaft alle großen Titel – Olympische Spiele, Weltmeisterschaft und EHF EURO – gleichzeitig.
Deutschland hat seit 2016 kein offizielles Spiel mehr gegen Dänemark gewonnen und nun acht Spiele in Folge verloren, darunter die 26:31-Niederlage in der Hauptrunde dieser EHF EURO.
Kommentar: Weltspitze und WM-Titel ein Stück näher
Handball EHF EURO Männer 2026 – All-Star-Team und MVP
Halbfinale: Dänemark vs. Island und Deutschland vs. Kroatien

Handball Sportnachrichten: 24 Nationen nehmen an der Europameisterschaft teil, die vom 15. Januar bis 1. Februar 2026 in Dänemark, Schweden und Norwegen ausgetragen wird.
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01.02.2026 – SPORT4FINAL Sport News Live / Frank Zepp:
Handball EM 2026 EHF EURO Männer Sportnachrichten: Finalrunde. Finale. Dänemark vs. Deutschland.
DHB-Team ohne Fischer (erkrankt) und Häseler. Dänemark ohne die verletzten Kreisläufer Jörgensen, Bergholt, Hald.
Dänemark-Team läuft zuerst in die „Boxen“ unter großem Jubel der Zuschauer ein. Es folgt Team Deutschland mit weniger Jubel, aber keinen hörbaren Pfiffen. Ehrung der EM-All-Stars Pytlick, Golla, Wolff.
Spielplan Finalrunde, Finale, Herning, 01.02.2026, 18:00 Uhr: Dänemark vs. Deutschland.
Deutschland – Startformation: Wolff – Uscins/Langhoff, Knorr, Köster – Zerbe, Golla, Mertens/Kiesler. Innenblock: Köster, Golla.
Dänemark – Startformation: Nielsen – Gidsel, Lauge/Hoxer, Pytlick – Hansen/Kirkelokke, Saugstrup, Landin. Innenblock: Saugstrup, Hoxer.

Spielbericht 1. Halbzeit mit Kommentaren: Anwurf Dänemark. Deutschland mit zwei Abwehr-Angriff-Wechseln. Pfiffe gegen Deutschland im Angriff. 1:0 Pytlick (3.). 1:1 Köster (3.). 2:1 Gidsel (4. – Sprungwurf). 2:2 Köster (4.). 3:2 Gidsel (5.). Dänemark auch mit zwei Abwehr-Angriff-Wechseln. 3:3 Golla (6. – Rückhandtor). Knorr immer mit Schrittfehler-Risiko. Pytlick mit 1. Zeitstrafe (7.). Pfiffe gegen Deutschland. Abspielfehler Uscins in Überzahl (ÜBZ). Zeitstrafe Kiesler nach Kopf-Foul gegen Gidsel. 4:3 Saugstrup (8. – 5/5). Wieder Pfiffe gegen Deutschland. 4:4 Köster (9. – 5/5). 4:5 Knorr und 5:5 Gidsel (10. – leeres Tor – ÜBZ – SM). 5:6 Knorr (11. – Hüftwurf). 6:6 Arnoldsen (11.). 7:6 Hansen (12. – 2.W.). Dänemark im Tempospiel im Vorteil. 7:7 Golla und 8:7 Hansen (12. – SM). Dänemark erstmals mit offensiver Deckung. Schiedsrichter lassen das Match sehr gut laufen. Videobeweis nach Kopf-Foul Kiesler gegen Gidsel – Rote Karte für Kiesler gerechtfertigt (13:25). 9:7 Pytlick (14. – 7/5 ÜBZ). TRF Uscins. 10:7 Pytlick in 7/5-Überzahl (15.). Zeitstrafe Arnoldsen (16.). 10:8 Zerbe (16. – ÜBZ). Gidsel auf der Spielmacherposition bei Dänemark. Gelb für Coach Gislason. Wolff parierte 7m von Jakobsen (17.). Pfiffe gegen Deutschland und Mertens verkürzte auf 10:9 (18. – ÜBZ). 11:9 Pytlick (18.). 11:10 Köster (18.) – bester deutscher Spieler bislang. Deutschland zu aggressiv im Deckungsverhalten. 12:10 Arnoldsen (20.). Dänemark-Abwehr offensiv. 12:11 Knorr (20.). TRF Dänemark. Pfiffe gegen Deutschland. 12:12 Semper (21.). Möller für Nielsen im dänischen Tor. 13:12 Pytlick (22.). 13:13 Golla (23. – 2.W.). Auszeit Dänemark (23.) – Abwehr incl. Torhüter Nielsen und Angriff nicht in Höchstform. Deutschlands große Titelchance heute. 14:13 Arnoldsen (24.). Pfiffe gegen Deutschland. 14:14 Knorr (24.). 15:14 Hansen (24.). Auch deutsche Abwehr nicht sattelfest im Tempospiel und Positionsangriff des Gegners. Kösters erster Fehlwurf übers Tor. 16:14 Hoxer (25.). Möller-Parade gegen Köster. Auszeit Deutschland (26.) – kaum Personalwechsel und in der Abwehr sind die Halbpositionen etwas schwächer. Rückzugsverhalten ausbaufähig. Grgic für Köster. 16:15 Knorr (26.). 17:15 Pytlick (26. – 2.W.). Möller-Parade gegen Zerbe. Steal Arnoldsen gegen Grgic-Fehlpass. Torhüter 5:5 Paraden. TRF Dänemark. Abspielfehler Knorr und Gegenstoß Pytlick mit Parade Wolff (29.). Pfiffe gegen Deutschland. Grgic zum 17:16 (30.). 18:16 Hansen (30. – 7m). Halbzeit 18:16. Dänemark im Tempospiel besser. Beide Teams mit leichten Schwächen im kompakten Deckungsverhalten. Offensive stärker im Fokus beider Teams. Beste Torschützen: Pytlick 6, Hansen 4 – Knorr 5, Köster 4. Torhüter 8:6 Paraden. Wurfeffizienz 72:64 Prozent. Zeitstrafen 2:1 + rote Karte Kiesler. Deutschland fast im „Augenhöhe-Match“, aber zuviel Verantwortung lastet auf den Schultern von Wolff, Köster, Knorr und Golla. Uscins überhaupt noch nicht im Spiel. Deutschland agierte zu wenig über die Außen.
Zweite Halbzeit mit Kommentaren: Anwurf Deutschland. Möller und Wolff in den Toren. Pfiffe gegen Deutschland. Möller-Parade gegen Uscins. Wolff-Parade gegen Gidsel. Pfiffe gegen Deutschland. 18:17 Uscins (33. – durch die Beine). 19:17 Gidsel (33.). 19:18 Golla (34.). Parade Wolff gegen Gidsel. 19:19 Golla (35.). 20:19 Jakobsen (35.). 21:19 Kirkelokke (35. – TGS). Dänemark wieder mit sehr offensiver Deckung. Pfiffe gegen Deutschland. Wolff-Parade gegen freien Gidsel. Dänemark mit Problemen im Abwehr-Innenblock. Abspielfehler Knorr. Technische Fehler 3:5. Wolff-Parade gegen Jakobsen. Parade Möller gegen Knorr. Kirkelokke im Gegenstoß an die Latte. Parade Möller gegen Uscins. Torhüter in Höchstform. Feldspieler mit Fehlern. 22:19 Arnoldsen (40.). 22:20 Zerbe (41. – Dreher/Leger). 23:20 Jakobsen (41.). Deutscher Rückraum mit Semper, Lichtlein, Grgic. 23:21 Lichtlein (42.). 24:21 Gidsel (43.). Möller-Parade gegen Kohlbacher (44.). 24:22 Grgic (44. – TGS). 25:22 Pytlick (44.). TRF Deutschland. Grobes Foul von Grgic gegen Pytlick (Griff in den Wurfarm) – Zeitstrafe (45.) 26:22 Hansen (46. – 7m – ÜBZ). Abspielfehler Lichtlein in Unterzahl. Wolff-Parade gegen Gidsel. Wolff-Parade gegen freien Pytlick. Wolff rettet Deutschland aktuell das Ergebnis und hält das Team im Match. TRF Knorr (5 Schritte !). Technische Fehler 4:8. Auszeit Deutschland (49.) – DHB-Team hat Spielfaden verloren, produziert TRF und wird von Wolff im Spiel gehalten. Dänemark auch mit kleineren Fehlern im Wurfbild. Deutsche 7/6-Angriffe nun. 26:23 Grgic (49. – 7/6). Jakobsen-Fehlwurf am Tor vorbei. 26:24 Grgic (50. – 7/6). Wolff-Parade nach dem Anwurf. Auszeit Dänemark (50.) – neue Einstellung auf die deutschen Überzahlangriffe. Vielleicht auch mit 7/6 im Angriff ? 27:24 Hansen (51. – 7m gegen Späth). Dänemark mit 5:1-Deckung und Hoxer auf der Spitze. 27:25 Uscins (52. – 7/6). 28:25 Gidsel (52. – Sperre Saugstrup). 28:26 Lichtlein (53. – 7m). Golla Zeitstrafe (54.). 29:26 Hansen (54. – 7m – ÜBZ). 29:27 Grgic (55. – UNZ). 30:27 Pytlick (55. – ÜBZ). Pfiffe gegen Deutschland. Nielsen parierte 7m von Lichtlein (56.). 31:27 Kirkelokke (56.). Nielsen für Möller. Kohlbacher-Kopf-Foul im Angriff mit der Hand gegen Hoxer – Videobeweis: Rote Karte gegen Kohlbacher (56:17) und Ball für Dänemark. 32:27 Jakobsen (57. – 7/5 ÜBZ). TRF Uscins (58.) in Unterzahl. 33:27 Arnoldsen (59. – ÜBZ – Zsp). Zeitstrafe Kirkelokke (59.). Parade Nielsen gegen Grgic (59.). 34:27 Gidsel (60. – ÜBZ). Endstand 34:27. Hoch verdienter Erfolg des 4-fachen Weltmeisters gegen Deutschland, das Mitte der zweiten Hälfte den Spielfaden verlor und Abwehrschwächen offenbarte – außer Wolff mit 14 Paraden.
Stimmen:
Johannes Golla: „Ich bin stolz auf die heutige Leistung und das ganze Turnier. Am Ende machen wir Fehler und Fehlwürfe. Wir können zu Olympia heute mit erhobenen Hauptes heraus gehen. Wenn wir vorne weniger Fehler machen, können wir wieder heran kommen. Wir sind näher heran gerückt. Wenn wir an unser Optimum kommen, können wir mithalten.“
Alfred Gislason: „Es war ein sehr, sehr gutes Spiel von uns. Das Ergebnis war zu hoch. Der Ausfall von Fischer und Kieslers rote Karte waren auch entscheidend. Es war eine super Leistung. Die Ausfälle haben uns geschockt. Es muss eigentlich alles klappen, um gegen Dänemark zu gewinnen. Wir waren nah dran, aber die Probleme kamen hinzu. Wir hatten noch die Hofffnung bis vier, fünf Minuten vor Schluss. Erstaunlich wurden viele Aktionen bei den Dänen mit Video angeschaut. Wir sind näher an die Dänen heran gekommen. Wir hatten keine Verletzungen und Kranke wie in den letzten Jahren. Fischer hat ein sehr gutes Turnier gemacht. Auch Langhoff in der Abwehr. Die Mannschaft ist noch jung und jedes Turnier bringt die Mannschaft weiter. Der WM-Titel 2027 ist unser Ziel. Ich hoffe auf eine Steigerung wie in diesem Januar auch im nächsten Januar.“
Nikolaj Jakobsen: „Es war ein hartes Stück Arbeit mit vielen Herausforderungen. Es war ein ausgeglichenes Spiel bis zur 55. Minute. Andy hielt gut und hielt 5 freie Würfe nach der Halbzeit. Da hätten wir weg ziehen können. Deutschland hat eine sehr gute, talentierte Mannschaft. Man muss Deutschland mitnennen, wenn man über das Halbfinale und Finale redet.“
Renars Uscins: „Ich fand das Spiel gegen Spanien überragend und wir holen das Ding für die Hauptrunde. Auch das Spiel gegen Frankreich war sehr gut. Man muss das Große und Ganze sehen.“
Julian Köster: „Man ist ein bisschen enttäuscht. Aber es kommen auch die Freude-Gefühle hoch. Wenn wir im Finale stehen, haben wir die Medaille verdient. Gislason hat einen großen anetil. Er gibt den Takt vor. Der gesamte Stuff hat sehr gute Arbeit geleistet. Der deutsche Handball entwickelt sich weiter. Nächstes Mal noch einen höher, dann haben wir die Goldmedaille.“
Andreas Wolff: „Das Herz weint noch ein bisschen. Wir haben die Chance, noch näher heran zu kommen. Wir machten ein sehr gutes Spiel und sind näher heran gekommen. Wir werden wohl noch oft Spiele gegen Dänemark machen. Es war fast unmöglich heute zu gewinnen. Heute war nicht der perfekte Tag. Wir kommen nächstes Jahr zurück. Vielleicht schlagen wir die Dänen im nächsten Jahr. Wir haben sehr großes Entwicklungspotential und vielleicht sind wir in zwei, drei Jahren die Mannschaft, die gejagt wird.“
Mathias Gidsel: „Wir sind stolz. Es war nicht einfach diesmal. Wir haben bewiesen, das wir auch starke Männer sind. Es kostete viel Ernergie im Turnier. Jeden Tag, in 30 Tagen denkst du nur an Handball. Das gibt Druck physisch und mental. Das bedeutet so viel für mich. Es gibt viel Unterstützung vom dänischen Volk.“
Statistik:
Dänemark vs. Deutschland 34:27 (18:16)
Man / Player of the Match: Kevin Möller (Dänemark)
Beste Torschützen: Pytlick 8/12, Hansen 7/8, Gidsel 7/14, Arnoldsen 5/6 – Golla 5/5, Knorr 5/11, Grgic 5/6, Köster 4/7
Wurfeffizienz: 65:59 Prozent
Torhüter: 15:14 Paraden (36:29 Prozent)
TGS-Tore: 3:2. Technische Fehler: 4:9. Zeitstrafen: 3:3.
Rote Karte: Kiesler (Deutschland – 14. Minute) und Kohlbacher (Deutschland – 57. Minute)
Zuschauer: 15.000
Schiedsrichter: Ivan Pavicevic / Milos Raznatovic (Montenegro) – leiteten bereits sehr gut die Hauptrunden-Begegnung.
Deutschland Spiele:
Deutschland im Finale. Kroatien objektiv benachteiligt
Deutschland bezwang Frankreich
Dänemark im Halbfinale nach verdientem Sieg über Deutschland
Deutschland schlug Norwegen mit schwächerer Team-Performance
Deutschland mit Glücks-Sieg über Portugal
Deutschland in Hauptrunde. Sieg über Spanien. Schiedsrichter kritikwürdig
Serbien mit turnaround-Sieg über Deutschland
Deutschland bezwang Österreich
Team Deutschland für die Handball EHF EURO 2026:
Tor: David Späth (Rhein-Neckar Löwen), Andreas Wolff (THW Kiel)
Linksaußen: Rune Dahmke (THW Kiel), Lukas Mertens (SC Magdeburg)
Rückraum links: Marko Grgic (SG Flensburg-Handewitt), Tom Kiesler (VfL Gummersbach), Matthes Langhoff (Füchse Berlin), Miro Schluroff (VfL Gummersbach)
Rückraum Mitte: Juri Knorr (Aalborg Handbold/DEN), Julian Köster (VfL Gummersbach), Nils Lichtlein (Füchse Berlin)
Rückraum rechts: Franz Semper (SC DHfK Leipzig), Renars Uscins (TSV Hannover-Burgdorf)
Rechtsaußen: Mathis Häseler (VfL Gummersbach), Lukas Zerbe (THW Kiel)
Kreis: Justus Fischer (TSV Hannover-Burgdorf), Johannes Golla (SG Flensburg-Handewitt), Jannik Kohlbacher (Rhein-Neckar Löwen)
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