
Handball EM 2026 EHF EURO Männer Live: Handball Deutschland DHB Nationalmannschaft Männer:
SPORT4FINAL LIVE: Spielplan Gruppe A, Vorrunde, 2. Spieltag, Herning: Serbien vs. Deutschland.
Handball Sportnachrichten: 24 Nationen nehmen an der Europameisterschaft teil, die vom 15. Januar bis 1. Februar 2026 in Dänemark, Schweden und Norwegen ausgetragen wird.
Sehr schwache zweite Halbzeit Deutschlands (10:17) in Abwehr wie Angriff sorgte für die verdiente Niederlage gegen „Außenseiter“ Serbien. Die Schiedsrichter „verteilten“ ihre wenigen Fehlentscheidungen paritätisch auf beide Seiten.
Die katastrophalen Fehler des erfahrenen Bundestrainers Alfred Gislason könnten mit Langzeitwirkung das DHB-Ziel Halbfinale kosten, sollte man zusammen mit Serbien in die EM-Hauptrunde einziehen, weil das DHB-Team in diese Turnierphase dann mit Null Zählern einziehen würde. Die Titel-Mitfavoriten Dänemark oder Frankreich könnten schon mit zwei Punkten mehr auf dem Konto starten.
Gislasons Fehler in der zweiten Halbzeit bei der Serbien-Niederlage:
– Vor dem Spiel bereits: Der beste deutsche Eins-gegen-Eins-Verteidiger Langhoff wurde im 16er-Kader durch den formschwachen Dahmke ersetzt. Hätte Gislason den serbischen Positionsangriff besser analysiert, wäre dieser fatale Fehler nicht passiert.
– Gislasons „Umstellung“ des Spielsystems nach der Pause mit dem Verlust des Tempospiels. Der Riss des Spielfadens Mitte der Hälfte folgte.
– Entscheidende personelle Fehler: Der vor der Pause gut agierende Knorr bekam nur noch wenig Spielzeit. Köster dagegen in nicht guter Match-Verfassung viel zu viel. Uscins mit nur durchschnittlicher Quote. Grgic (als Joker) völlig falsch in der sich zuspitzenden Crunchtime-Phase. Schluroff wirkte nach der Pause phasenweise überspielt. Semper hätte nach gutem Start mehr Einsatzzeiten bekommen müssen. Auch Fischer (ohne Spielzeit) wäre eine gute Alternative im schwach agierenden Deckungsverbund gewesen.
– Der fatale Auszeit-Buzzer-Druck Gislasons Sekundenbruchteile vor dem 26:26-Ausgleichstreffer durch Knorr.
– Der letzte (30.) serbische Treffer zum Endstand. Anstatt nur mit zwei Toren im Hinblick auf einen Dreiervergleich mit Spanien und Serbien (wenn alle drei Teams 4:2 Punkte hätten) zu verlieren, wurde die Ausgangsposition vor dem „Gruppenfinale“ gegen Spanien weiter erschwert. Deutschland benötigt am Montag einen 3-Tore-Erfolg über Spanien für den sicheren Einzug in die EM-Hauptrunde.
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Handball EM 2026 EHF EURO Männer: Spielplan. Modus
17.01.2026 – SPORT4FINAL Sport News Live / Frank Zepp:
Handball EM 2026 EHF EURO Männer Sportnachrichten: Spielplan Gruppe A, Vorrunde, 2. Spieltag, Herning, 17.01.2026, 20:30 Uhr: Serbien vs. Deutschland.
Deutschland – Startformation: Späth – Uscins, Knorr, Köster – Zerbe, Golla, Dahmke/Kiesler. Innenblock: Köster, Golla. DHB-Team ohne Langhoff und Lichtlein.
Spielbericht mit Kommentaren: Anwurf Serbien. Milosavljev im serbischen Kasten. 0:1 Zerbe (1. – TGS). 1:1 (2.). 2:1 (3.). 2:2 Knorr (3.). 3:2 (4.). 3:3 Uscins (4. – TGS). 3:4 Knorr (7. – TGS). Deutschland bestrafte die Angriffsfehler Serbiens mit drei Gegenstoß-Toren. 4:4 (7.). Milosavljev sehr gut im Match. Torhüter 6:2 Paraden. 4:5 Knorr (10. – 2.W.). Deutschland drückt aufs Tempo und agierte schnell im Umschaltspiel. Serbien aber bei aller Wertschätzung krasser Außenseiter. 5:5 Pechmalbec (12.). 5:6 Köster (12.). 5:7 Semper (13. – 2.W.). 7:7 Pechmalbec (14. – TGS). 7:8 Zerbe (14.). 8:8 Ilic (15.). 8:9 Knorr (16. – ÜBZ – Pechmalbec Zeitstrafe). Milosavljev 7m pariert von Zerbe (17.). Beide Deckungsreihen nicht sattelfest. 8:10 Semper (18.). 8:11 Semper (18. – 2.W.). Serbien mit vielen Abspielfehlern im Angriff. Torhüter 7:5 Paraden. 9:11 (20. – TGS). 10:11 Ilic (21. – 7m). 10:12 Golla (22. – Rückhandanspiel Knorr). 11:12 (23.). 11:13 Schluroff (23.). 12:13 Pechmalbec (24.). TRF Deutschland und Serbien. Technische Fehler 8:6. Gelb für Serbiens Bank. 12:14 Uscins (26.). 12:15 Schluroff (27.). 13:15 Dodic (28.). Auszeit Deutschland (29.) – Deutschland im Teamplay nicht so stark wie erhofft. Bei den vielen serbischen Fehlern müsste der Vorsprung größer sein. Schiedsrichter mit etwas wankelmütiger Linie. 13:16 Schluroff (29. – Hüftwurf). Auszeit Serbien (30.) – Abwehr müsste stabiler stehen bei diesem guten Torhüter. Vorn einfach zu fehlerhaft. Marsenic an die Latte und Schluroff zum 13:17 (30.). Halbzeit 13:17. Deutschland insgesamt souverän, aber im Deckungsverhalten löchriger als im Match gegen Österreich (1. Hälfte). Serbien mit der hohen Fehlerquote chancenlos.
Zweite Halbzeit: Anwurf Deutschland. Milosavljev und Späth in den Toren. 14:17 (32.). 15:17 Ilic (34. – 7m). 15:18 Uscins (35. – UNZ). 16:18 (35. – ÜBZ). 16:19 Knorr (37.). 17:19 Dodic (38. – Zsp). Mertens für Dahmke. 18:19 und 18:20 Uscins (39. – 2.W.). 19:20 Pechmalbec (40.). Deutschland in einer Schwächephase nach der Pause – Abwehr wie Angriff. Wurfeffizienz 38 Prozent Deutschland in den 10 Minuten nach der Pause. 20:20 (42.). Auszeit Deutschland (42.) – große Schwächephase im Teamplay insgesamt. Serbien effizienter geworden und mit weniger Fehlern im Angriff. Wolff für Späth im deutschen Tor. Auszeit Serbien (43.) – nahmen gut das Tempo aus der Begegnung und brachten Deutschland aus dem Spielrhythmus. TRF Serbien im 7/6-Angriff. 20:21 Uscins (44.). Technische Fehler 12:8. Wolff parierte 7m von Ilic (46.). 21:21 Kukic (48.). TRF Deutschland im Angriff. 22:21 Kukic (48. – Hüftwurf). Spielfaden beim DHB-Team klar gerissen. Bodenbelag muss Linksaußen im serbischen Angriffsbereich neu geklebt werden. 23:21 Ilic (49.). 23:22 Zerbe (50. – 7m – ÜBZ). 23:23 Schluroff (51. – ÜBZ). Deutschland bekam nach der Pause die beiden serbischen Söpielmacher Kukic und Dodic nicht in den Griff. 23:24 Uscins (53.). 24:24 (54. – Zsp – 7/6). 24:25 Zerbe (54. – 7m). Köster 2. Zeitstrafe (55:16). 25:25 Ilic (56. – 7m – ÜBZ). 26:25 Marsenic (57. – ÜBZ). Knorr mit dem Tor und Gislason drückte auf den Auszeit-Buzzer – Videobeweis: Kein Tor und Auszeit Deutschland (57:16. Kein Spielfluss im DHB-Team und nur noch ein Kampfspiel in der Crunchtime. TRF Schrittfehler Schluroff. 27:25 (59.). Serbien mit Zeitstrafe (58:22) und Siebenmeter Deutschland. Zerbe 7m übers Tor (58:30). 28:25 Pechmalbec (59:01 – UNZ). 28:26 Schluroff (60. – ÜBZ). 29:26 und 29:27 Köster (60.). Auszeit Serbien (59:48). 30:27 Dodic (59:59). Endstand 30:27. Hoch verdienter Erfolg Serbiens (17:10 zweite Halbzeit) gegen Deutschland mit sehr schwacher zweiter Hälfte. Nun benötigt das DHB-Team einen höheren Erfolg über Spanien.
Stimmen:
Alfred Gislason: „Eine gute erste Halbzeit in der Abwehr und vorn. Nach der Pause war die Abwehr nicht so gut und wir haben viele Fehler vorn gemacht. Das eine Tor von Knorr geht auf meine Kappe. Ich dachte, dass Juri nicht zum Wurf kommt. Deshalb habe ich zu früh gedrückt. Wir müssen schnell analysieren und uns sehr gut auf Spanien vorbereiten und gegen Spanien gewinnen.“
Julian Köster: „Wir brechen komplett ein und schmeissen viele Bälle vorn einfach weg. Die Abschlüsse waren es und wir machen auch im Tempo einige Fehler. Über die Schiedsrichter zu sprechen und die Ausrede zu suchen ist viel zu einfach. Wir müssen klar morgen ansprechen, was nicht gut lief.“
Johannes Golla: „Wir starteten nach der Pause sehr schlecht. Dann ist Serbien im Spiel und zeigten ihre Qualitäten. Wir haben viel verworfen. Es ist jetzt die Welt noch nicht untergegangen und ich bin mir sicher, dass wir es übermorgen wieder besser auf die Platte bringen. Fehler passieren jeden von uns und Alfred konnte das nicht absehen.“
Juri Knorr: „Wir stellen alles um nach der Pause. Wir haben viele Bälle verworfen und den Faden verloren. Wir haben uns das selber zu zu schreiben. Wir müssen uns jetzt aufraffen. Es muss jeden bewusst sein, dass wir es nicht aus der Negativität schaffen.“
Rune Dahmke: „In den entscheidenen Phasen fehlte die Effizienz im Angriff. Milosavljev war in den Köpfen. Am Ende fehlte das Selbstvertrauen und der Rhythmus. Wir spielten in die Nervosität rein. Wir hatten die Vorteile und jetzt ist es ein Dämpfer. Wir sind trotzdem eine gute Mannschaft und können auch Spanien schlagen. Das wird Alfred extrem ärgen. Das passt ein bisschen. Wir hatten mehrere Chancen zu gewinnen.“
Statistik:
Serbien vs. Deutschland 30:27 (13:17)
Man / Player of the Match: Dejan Milosavljev (Serbien) – Stefan Dodic (Serbien)
Beste Torschützen: Vorkapic 6, Kojadinovic 6, Pechmalbec 5 – Schluroff 6, Uscins 6, Knorr 5
Torhüter: 12:11 Paraden (31:27 Prozent)
TGS-Tore: 3:5. Technische Fehler: 13:11. Zeitstrafen: 3:2.
Zuschauer: 9.130
Schiedsrichter: Adam Biro / Oliver Kiss (Ungarn)
Deutschland Spiele:
Deutschland bezwang Österreich
Team Deutschland für die Handball EHF EURO 2026:
Tor: David Späth (Rhein-Neckar Löwen), Andreas Wolff (THW Kiel)
Linksaußen: Rune Dahmke (THW Kiel), Lukas Mertens (SC Magdeburg)
Rückraum links: Marko Grgic (SG Flensburg-Handewitt), Tom Kiesler (VfL Gummersbach), Matthes Langhoff (Füchse Berlin), Miro Schluroff (VfL Gummersbach)
Rückraum Mitte: Juri Knorr (Aalborg Handbold/DEN), Julian Köster (VfL Gummersbach), Nils Lichtlein (Füchse Berlin)
Rückraum rechts: Franz Semper (SC DHfK Leipzig), Renars Uscins (TSV Hannover-Burgdorf)
Rechtsaußen: Mathis Häseler (VfL Gummersbach), Lukas Zerbe (THW Kiel)
Kreis: Justus Fischer (TSV Hannover-Burgdorf), Johannes Golla (SG Flensburg-Handewitt), Jannik Kohlbacher (Rhein-Neckar Löwen)
35er-Kader für die EHF EURO 2026:
Tor: Joel Birlehm (TSV Hannover-Burgdorf), Lasse Ludwig (Füchse Berlin), Malte Semisch (TSV GWD Minden), David Späth (Rhein-Neckar Löwen), Andreas Wolff (THW Kiel)
Linksaußen: Rune Dahmke (THW Kiel), Tim Freihöfer (Füchse Berlin), Lukas Mertens (SC Magdeburg), Tim Nothdurft (Rhein-Neckar Löwen)
Rückraum links: Philipp Ahouansou (HSG Wetzlar), Marko Grgic (SG Flensburg-Handewitt), Sebastian Heymann (Rhein-Neckar Löwen), Tom Kiesler (VfL Gummersbach), Julian Köster (VfL Gummersbach), Matthes Langhoff (Füchse Berlin), Miro Schluroff (VfL Gummersbach)
Rückraum Mitte: Nils Lichtlein (Füchse Berlin), Juri Knorr (Aalborg Handbold/DEN), Marian Michalczik (TSV Hannover-Burgdorf), Moritz Sauter (HSV Hamburg), Leif Tissier (TSV Hannover-Burgdorf)
Rückraum rechts: Kai Häfner (TVB Stuttgart), Stephan Seitz (ThSV Eisenach), Franz Semper (SC DHfK Leipzig), Christoph Steinert (HC Erlangen), Renars Uscins (TSV Hannover-Burgdorf)
Rechtsaußen: Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen), Mathis Häseler (VfL Gummersbach), Timo Kastening (MT Melsungen), Lukas Zerbe (THW Kiel)
Kreis: Johannes Golla (SG Flensburg-Handewitt), Justus Fischer (TSV Hannover-Burgdorf), Jannik Kohlbacher (Rhein-Neckar Löwen), Aron Seesing (Bergischer HC), Tim Zechel (SC Magdeburg)
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