14. Juni 2026

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Füchse Berlin mit Torrausch dominant ins EHF Final4 Endspiel

Handball EHF Final4 2025 - Champions League Trophäe - Copyright ©: Frank Zepp / SPORT4FINAL
Handball EHF Final4 2025 – Champions League Trophäe – Copyright ©: Frank Zepp / SPORT4FINAL

Handball EHF FINAL4 Champions League Live Männer Saison 2025/2026:

Königsklasse Live Männer, FINAL4 in Köln am 13. und 14. Juni 2026: 

SPORT4FINAL LIVE mit Redakteur Frank Zepp

Das Handball Champions League EHF FINAL4 der Männer findet in der LANXESS Arena in Köln statt. Qualifiziert sind Titelverteidiger SC Magdeburg, die Füchse Berlin, Rekord-Sieger FC Barcelona Barca und Aalborg Handbold.

EHF Präsident Michael Wiederer im SPORT4FINAL Video Interview

1. Halbfinale:  SC Magdeburg vs. Füchse Berlin

Handball EHF FINAL4 - Füchse Berlin Halbfinale - Copyright ©: Frank Zepp / SPORT4FINAL Media
Handball EHF FINAL4 – Füchse Berlin Halbfinale – Copyright ©: Frank Zepp / SPORT4FINAL Media
SC Magdeburg – Handball Bundesliga HBL und EHF Champions League Saison 2025-2026 – Copyright: SC Magdeburg
SC Magdeburg – Handball Bundesliga HBL und EHF Champions League Saison 2025-2026 – Copyright: SC Magdeburg

Füchse Berlin – Handball Bundesliga und EHF Champions League Saison 2025/2026 – Copyright: Füchse Berlin
Füchse Berlin – Handball Bundesliga und EHF Champions League Saison 2025/2026 – Copyright: Füchse Berlin

13.06.2026SPORT4FINAL Sport News Media Gruppe / Frank Zepp / Handball Sportnachrichten:

Handball EHF FINAL4 Champions League Live News Männer Köln 2026: Semifinale.

1. Halbfinale:  SC Magdeburg vs. Füchse Berlin

Spielbericht:  Die Füchse Berlin stehen hoch verdient zum zweiten Mal in Folge im Champions League Finale. Mit sehr dominanter Spielweise und super variablem Angriffsspiel dominierten sie den Titelverteidiger SC Magdeburg fast nach Belieben. Der deutsche Meister zeigte im Abwehrverhalten und auf der Torhüterposition deutliche Schwächen. Das temporeiche Match insgesamt wurde von den Berlinern bestimmt.

Der SC Magdeburg führte nur dreimal in der Begegnung: Beim 3:2 in der 7. Minute, beim 32:31 und 33:32 in der 49. Minute. Ein dann folgender 0:6-Lauf der Füchse brachte die Match-Entscheidung. Vier entscheidende Paraden vom wieder eingewechselten Berliner Torhüter Milosavljev zwischen der 51. und 57. Minute gaben dem Finaleinzug der Füchse „Rückenwind“. Magdeburg hatte in der Crunchtime nichts mehr entgegen zu setzen und war im Tempowirbel und Torfestival der Hauptstädter chancenlos.

Die SCM-Stammformation musste fast durchspielen und adäquate Wechselmöglichkeiten saßen scheinbar nicht auf der SCM-Bank. Dem Magdeburger Rückraum fehlten schnelle Ballpassagen sowie die Durchschlagskraft mit Fernwürfen, die ja in der SCM-Philosophie der letzten Jahre seit dem Weggang von Damgaard kaum mehr vorhanden sind.

Die Füchse Berlin werden im Endspiel am Sonntag auf den Sieger der Partie Vereins-Weltmeister Barca oder den Vorrundengegner Aalborg Handbold treffen.

Stimmen:

Felix Claar: „Jetzt, wo wir hier sind, haben wir keine andere Wahl. Wir werden alles daran setzen, Dritter zu werden. Heute war der Tag von Berlin. Glückwunsch an Berlin. Ich hatte das Gefühl, dass sie bei jedem einzelnen Angriff getroffen haben. Sie waren im Gegenstoß so stark. Dem waren wir heute einfach nicht gewachsen. Wir hatten in der Abwehr große Probleme, und das ist der Hauptgrund für unsere Niederlage.“

Nils Lichtlein: „Es ist großartig, im Finale zu stehen. Es ist großartig, auf diese Weise zu gewinnen. Ich finde, wir haben ein tolles Spiel gemacht, besonders im Angriff. Wir haben viele Lösungen gefunden und konnten viele Tore durch Tempogegenstöße erzielen. Natürlich sind sie in der zweiten Halbzeit noch einmal heran gekommen, aber damit hatten wir in der Halbzeitpause schon gerechnet. Das Wichtigste war, an unserem Plan festzuhalten, konzentriert zu bleiben und weiterhin so zu spielen, wie wir es uns vorgenommen hatten. Es ist gar nicht so schwer, vor allem, weil ich das ja die ganze Saison über mache. Es ist wie sonst auch, nur eben in einer größeren Arena. Genau dafür trainiert man die ganze Saison über, und ich weiß, dass ich von sehr erfahrenen Spielern umgeben bin. Das macht die Sache wohl einfacher.“

Nicolej Krickau: „Das war Werbung für den Handball. Beide Teams waren dem Sieg stets zum Greifen nahe. Es waren zehn Minuten, in denen wir eine richtig starke Torwartleistung hatten. Das hat den Unterschied ausgemacht und da war das Momentum auf unserer Seite. Wichtig war auch, dass Gidsel die Kempa-Situation kurz vor Schluss verteidigt hat. Am Ende sind wir super glücklich.“

Bennet Wiegert: „Glückwunsch an die Füchse. Das war ein verdienter Sieg. Es ist kein Geheimnis, dass wir mit dem Ergebnis nicht glücklich sind. Aber so ist der Sport. Es war für uns alle harte Arbeit, in Köln sein zu dürfen. Wir haben den Luxus, hier bereits zum vierten Mal im Folge bei diesem Turnier anzutreten. Das ist nicht selbstverständlich. Deswegen wissen wir auch, dass hier an diesem Wochenende alles möglich ist. Diesmal hat es für uns nicht gereicht. Aber wir gewinnen zusammen und wir verlieren zusammen. Morgen geht es weiter.“

STATISTIK:  Handball Sportnachrichten EHF Champions League Halbfinale, 13.06.2026, 15:00 Uhr:

SC Magdeburg  vs.  Füchse Berlin  35:40 (17:19)

Man  /  Player of the Match:  Mathias Gidsel (Füchse Berlin)

Wurfeffizienz: 70:82 Prozent. Torhüter 6:9 Paraden (13:20 Prozent). Technische Fehler 4:4. Zeitstrafen 4:3. Beste Torschützen: Magnusson 9, Lagergren 6 – Gidsel 9, Freijöfer 8, Andersson 7

Schiedsrichter:  Ivan Pavicevic / Milos Raznatovic (Montenegro)

Zuschauer:  20.122

Historie:  Der SC Magdeburg gewann zwei der letzten drei Titel der EHF Champions League. Barca unterbrach 2024 diese Serie. Der FC Barcelona ist Rekord-Titelträger der Königsklasse mit elf Erfolgen. Weder Aalborg noch Berlin haben jemals die Champions-League-Trophäe bislang gewonnen.

Spielplan:

Sonnabend, 13. Juni 2026

18:00 Uhr:  Aalborg Handbold vs. FC Barcelona Barca

Sonntag, 14. Juni 2026

15:00 Uhr: Bronze-Match

18:00 Uhr: Finale

Ergebnisse EHF FINAL4 2025:

Finale:  SC Magdeburg Europa-Champion mit Siegergen, Qualität, Mentalität

Bronze:  HBC Nantes schlug Barca

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