
Leichtathletik EM 2026 Birmingham. Europameisterschaften. European Athletics. Sportnachrichten.
Sportnachrichten: Die 27. Leichtathletik Europameisterschaften werden vom 10. bis 16. August 2026 in der zweitgrößten britischen Stadt Birmingham im Alexander Stadion ausgetragen.
Leichtathletik EM 2026 Birmingham European Athletics Championships: SPORT4FINAL LIVE mit Redakteur Frank Zepp.
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Leichtathletik Ultimate WM 2026: SPORT4FINAL LIVE aus Budapest
29.07.2026 – PM DLV / SPORT4FINAL Sport News Media Gruppe / Frank Zepp / Sportnachrichten:
Leichtathletik EM 2026 Birmingham Sportnachrichten: Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) vergab nach den deutschen Meisterschaften weitere EM-Tickets für die Europameisterschaften in Birmingham: Nominiert werden konnten nach Ende des Nominierungszeitraums alle Athletinnen und Athleten mit erfüllter EM-Norm.
27 Athleten und 31 Athletinnen mit erfüllter EM-Einzelnorm verstärken das deutsche Team für die Europameisterschaften vom 10. bis 16. August in Birmingham (Großbritannien). Das steht nach einer weiteren Nominierungsrunde im Nachgang an den internationalen Nominierungszeitraum fest, der am zurückliegenden Sonntag endete.
Weitsprung-Idol Malaika Mihambo (LG Kurpfalz) und Marathon-Ass Richard Ringer (LC Rehlingen) reisen als Titelverteidiger:in an. Mit Speerwerfer Julian Weber (USC Mainz) und Hindernisläuferin Gesa Krause (Silvesterlauf Trier) stehen weitere langjährige Leistungsträger im deutschen Aufgebot. Die deutschen Rekordler Emil Agyekum (SCC Berlin) und Owen Ansah (Hamburger SV) sowie die Hindernis-Stars Frederik Ruppert (LAV Stadtwerke Tübingen), Karl Bebendorf (Dresdner SC 1898) und Lea Meyer (VfL Löningen) sind weitere DLV-Asse, die im europäischen Ranking derzeit auf absoluten Top-Plätzen rangieren.
Nachdem bereits zuvor die EM-Starterinnen und Starter im Marathon, Gehen und über 10.000 Meter nominiert worden waren, umfasst das DLV-Aufgebot für Birmingham nun 42 Athletinnen und 39 Athleten, in Summe 81.
Erweitert wird das Team nun noch um jene Athletinnen und Athleten, die sich dank ihrer Position im European Ranking auf der „Road to Birmingham“ mit erfüllter Leistungsbestätigungsnorm einen der Quoten-Startplätze für die EM sichern können. Die vollständige Nominierung für diese Startplätze kann erst nach Eingang und Auswertung aller internationalen Meldungen bei European Athletics erfolgen und wird voraussichtlich am kommenden Freitag bekannt gegeben. Dann werden auch die Kader der Männer- und Frauen-Staffeln über 4×100 und 4×400 Meter sowie 4×100 Meter Mixed feststehen.
Dr. Jörg Bügner, DLV-Vorstand Leistungssport: „Die deutschen Meisterschaften in Bochum haben uns allen noch einmal gezeigt, wie viel Qualität, Dynamik und Aufbruchstimmung aktuell in der deutschen Leichtathletik steckt. Die Athletinnen und Athleten haben sich in den vergangenen Wochen in hervorragender Form präsentiert und sich mit starken Leistungen das Ticket für Birmingham verdient. Die Vorfreude auf die Europameisterschaften ist riesig. Wir reisen mit einem Team nach Birmingham, das erfahrene Medaillengewinnerinnen und Medaillengewinner ebenso umfasst wie junge Athletinnen und Athleten, die auf der großen internationalen Bühne für Furore sorgen können. Unser Anspruch ist es, als Team geschlossen aufzutreten und in der Nationenwertung vorn mitzuspielen. Wenn es uns gelingt, unser Potenzial ins Alexander Stadium und auf die Straßen Birminghams zu bringen, bin ich überzeugt, dass wir viele starke Auftritte erleben werden. Für uns ist die Europameisterschaft dann ein Erfolg, wenn das Team seine Leistungsfähigkeit auf den Punkt abruft, wir möglichst viele Top-Plätze erreichen und mit mutigen, begeisternden Auftritten Werbung für die deutsche Leichtathletik machen. Wir wollen den nächsten Entwicklungsschritt in Richtung Olympische Spiele machen.“
Das DLV-Team für die EM in Birmingham:
FRAUEN
100 Meter
Rebekka Haase (Sprintteam Wetzlar)
Chelsea Kadiri (Sprintteam Wetzlar)
Gina Lückenkemper (SCC Berlin)
200 Meter
Sophia Junk (LG Rhein-Wied)
Judith Bilepo Mokobe (USC Mainz)
400 Meter
Johanna Martin (1. LAV Rostock)
800 Meter
Jana Marie Becker (Königsteiner LV)
Smilla Kolbe (Eintracht Frankfurt)
Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler)
10.000 Meter
Eva Dieterich (LAV Stadtwerke Tübingen)
Blanka Dörfel (Berlin Athletics Capital Club)
Lisa Merkel (LAV Stadtwerke Tübingen)
Marathon
Laura Hottenrott (Düsseldorf Athletics)
Fabienne Königstein (Hannover 96)
Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg)
Marathon-Team
Nina Reuter (Frankfurt Athletics)
Katharina Saathoff (Braunschweiger Laufclub)
Tabea Themann (Hamburg Running)
Marathon-Gehen
Bianca Maria Dittrich (Spiridon Frankfurt)
Ada Junghannß (Erfurter LAC)
100 Meter Hürden
Lia Flotow (1. LAV Rostock)
Rosina Schneider (TV Sulz)
Franziska Schuster (TSV Bayer 04 Leverkusen)
Ersatz: Marlene Meier (TSV Bayer 04 Leverkusen)
400 Meter Hürden
Eileen Demes (TV 1861 Neu-Isenburg)
3.000 Meter Hindernis
Olivia Gürth (Silvesterlauf Trier)
Gesa Krause (Silvesterlauf Trier)
Lea Meyer (VfL Löningen)
Ersatz: Adia Budde (LAV Stadtwerke Tübingen)
Hochsprung
Christina Honsel (TV Wattenscheid 01)
Stabhochsprung
Anjuli Knäsche (VfB Stuttgart)
Weitsprung
Malaika Mihambo (LG Kurpfalz)
Dreisprung
Caroline Joyeux (LG Nord Berlin)
Kugelstoßen
Yemisi Mabry (MTG Mannheim)
Katharina Maisch (LV 90 Erzgebirge)
Nina Ndubuisi (SG Schorndorf 1846)
Ersatz: Alina Korecki (VfB Stuttgart)
Diskus
Shanice Craft (SV Halle)
Kristin Pudenz (OSC Potsdam)
Marike Steinacker (TSV Bayer 04 Leverkusen)
Ersatz: Leia Braunagel (Eintracht Frankfurt)
Hammer
Aileen Kuhn (Eintracht Frankfurt)
Speer
Julia Ulbricht (1. LAV Rostock)
Siebenkampf
Vanessa Grimm (Königsteiner LV)
Sandrina Sprengel (VfB Stuttgart)
Sophie Weißenberg (TSV Bayer 04 Leverkusen)
MÄNNER
100 Meter
Owen Ansah (Hamburger SV)
Heiko Gussmann (Sprintteam Wetzlar)
Yannick Wolf (Munich Athletics)
Ersatz: Lucas Ansah-Peprah (Hamburger SV)
200 Meter
Owen Ansah (Hamburger SV)
Joshua Hartmann (ASV Köln)
Kameron Horton (Cologne Athletics)
Ersatz: Lucas Ansah-Peprah (Hamburger SV)
400 Meter
Jean Paul Bredau (VfL Wolfsburg)
Thorben Finke (SV Sigiltra Sögel)
1.500 Meter
Robert Farken (SG Motor Gohlis-Nord Leipzig)
5.000 Meter
Mohamed Abdilaahi (Cologne Athletics)
Florian Bremm (Franconia Athletics)
10.000 Meter
Mohamed Abdilaahi (Cologne Athletics)
Marathon
Samuel Fitwi (Silvesterlauf Trier)
Amanal Petros (Hannover 96)
Richard Ringer (LC Rehlingen)
Marathon-Team
Simon Boch (Düsseldorf Athletics)
Erik Hille (Munich Athletics)
Tom Thurley (Munich Athletics)
Halbmarathon-Gehen
Leo Köpp (LG Nord Berlin)
Christopher Linke (Eintracht Frankfurt)
Frederick Weigel (OSC Potsdam)
Marathon-Gehen
Johannes Frenzl (Eintracht Frankfurt)
Karl Junghannß (RACE Erfurt)
Christopher Linke (Eintracht Frankfurt)
Ersatz: Carl Dohmann (Droste-Running-Team)
400 Meter Hürden
Emil Agyekum (SCC Berlin)
Owe Fischer-Breiholz (Königsteiner LV)
3.000 Meter Hindernis
Karl Bebendorf (Dresdner SC)
Niklas Buchholz (Franconia Athletics)
Frederik Ruppert (LAV Stadtwerke Tübingen)
Hochsprung
Tobias Potye (Munich Athletics)
Stabhochsprung
Bo Kanda Lita Baehre (Düsseldorf Athletics)
Weitsprung
Simon Batz (MTG Mannheim)
Diskus
Henrik Janssen (SC Magdeburg)
Steven Richter (LV 90 Erzgebirge)
Marius Karges (Eintracht Frankfurt)
Ersatz: Mika Sosna (TSG Bergedorf)
Hammer
Merlin Hummel (Eintracht Frankfurt)
Sören Klose (Eintracht Frankfurt)
Speer
Thomas Röhler (LC Jena)
Julian Weber (USC Mainz)
Zehnkampf
Amadeus Gräber (Eintracht Frankfurt)
Niklas Kaul (USC Mainz)
Leo Neugebauer (VfB Stuttgart)
Höhepunkte der Leichtathletik EM 2024 in Rom.
Leichtathletik bei Olympia 2024 in Paris
Die deutsche Leichtathletik kämpft sich langsam aus der sportlichen Krise vergangener Jahre heraus. Nachdem es keine Medaillen in Budapest bei der Weltmeisterschaft 2023 und nur wenige persönliche und Saison-Bestleistungen für deutsche Sportler zu verzeichnen gab, machte der DLV bei Olympia in Paris mit drei Medaillen einen Sprung nach vorn. Dabei stellte die Goldmedaille von Kugelstoßerin Yemisi Ogunleye die absolute Sternstunde dar. Die 25-Jährige stieß im Stade de France 20,00 Meter im letzten Versuch und feierte bei ihrem olympischen Debüt den größten Erfolg ihrer Karriere. Ogunleye konterte die bis dahin Führende Maddison-Lee Wesche (Neuseeland/19,86 Meter).
Leichtathletik Live Sternstunden: Yemisi Ogunleye und Nafissatou Thiam
Leichtathletik Live Finaltag mit Faith Kipyegon und Jakob Ingebrigtsen
Sydney McLaughlin-Levrone mit Weltrekord
Malaika Mihambo mit Silber im Weitsprung
Olympiasieger Armand Duplantis mit Weltrekord
BLICK-ZURÜCK 2022 München:
Bei den Leichtathletik Europameisterschaften 2022 in München wurden in den sieben Wettkampftagen im Olympiastadion nicht weniger als 11 Meisterschaftsrekorde aufgestellt. Zu den Höhepunkten gehörten Armand Duplantis, der seinen Titel im Stabhochsprung verteidigte und seinen Meisterschaftsrekord auf 6,06 Meter verbesserte. Femke Bol, die einen historischen Dreifach-Erfolg über 400 Meter, 400 Meter Hürden und mit der 4 x 400 Meter Staffel feierte. Jakob Ingebrigtsen, der seine Titel über 1500 und 5000 Meter verteidigte, sowie der 19-jährige Mykolas Alekna aus Litauen, der im Diskuswurf mit einem Meisterschaftsrekord von 69,78 Metern Gold holte.
Deutschland lag mit sieben Goldmedaillen an der Spitze der Medaillenwertung vor Großbritannien und Nordirland mit sechs Titeln. Eine besonders denkwürdige Stunde erlebte der DLV am zweiten Abend, als Niklas Kaul und Gina Lückenkemper Goldmedaillen im Zehnkampf bzw. über 100 Meter gewannen.

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