1. November 2026

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Barca dominierte Füchse beim 12. Champions-League-Triumph

Handball EHF FINAL4 Köln 2026 - FC Barcelona Barca Sieger - Copyright: EHF/kolektiff
Handball EHF FINAL4 Köln 2026 – FC Barcelona Barca Sieger – Copyright: EHF/kolektiff

Handball EHF FINAL4 Champions League Live Männer Saison 2025/2026:

Königsklasse Live Männer, FINAL4 in Köln am 13. und 14. Juni 2026: Handball EHF FINAL4 Köln 2026 LIVE Frank Zepp SPORT4FINAL - Copyright ©: Frank Zepp / SPORT4FINAL Media

SPORT4FINAL LIVE mit Redakteur Frank Zepp. 

Das Handball Champions League EHF FINAL4 der Männer fand in der LANXESS Arena in Köln statt. Qualifiziert sind Titelverteidiger SC Magdeburg, die Füchse Berlin, Rekord-Sieger FC Barcelona Barca und Aalborg Handbold.

EHF Präsident Michael Wiederer im SPORT4FINAL Video Interview

Bronze für den SC Magdeburg

Finale:   FC Barcelona Barca vs. Füchse Berlin

Handball EHF FINAL4 Köln 2026 - Finale - FC Barcelona Barca - Copyright ©: Frank Zepp / SPORT4FINAL Media
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Handball EHF FINAL4 Köln 2026 - Füchse Berlin - Copyright: EHF/kolektiff
Handball EHF FINAL4 Köln 2026 – Füchse Berlin – Copyright: EHF/kolektiff

14.06.2026 – SPORT4FINAL Sport News Media Gruppe / Frank Zepp / Handball Sportnachrichten:

Handball EHF FINAL4 Champions League Live News Männer Köln 2026: Finale.

Finale:  FC Barcelona Barca vs. Füchse Berlin

Spielbericht:  Barca bezwang in hoher Performance “Herausforderer” Füchse Berlin. “Start-Ziel-Sieg”. Berlin zum zweiten Mal in Folge Vize-Champion.

Der Top-Favorit brachte sich im März in Stellung für das EHF FINAL4 in Köln: CL-Rekord-Sieger FC Barcelona sorgte mit einem qualitativ hochklassigen und variablen Teamplay für eine der höchsten Heimniederlagen (29:36) des SC Magdeburg in der Vorrunde der Königsklasse jemals.

Der FC Barcelona zog dann noch die richtigen Lehren aus dem gestrigen Halbfinalerfolg der Füchse Berlin über Titelverteidiger SC Magdeburg. Die Berliner dürfen nicht ständig seit Spielbeginn über 50 Minuten führen. Im Abwehrverhalten sind schnelle Füße und eine mannorientierte Spielweise mit viel gegnerischen Kontakt gefragt. Selbst sollte man auch das temporeiche Umschalt- und Gegenstoßspiel beherrschen. Wenn man dann noch den aktuell weltbesten Torhüter mit Emil Nielsen zwischen den Pfosten hat, dann kann nicht mehr viel passieren.

So kam es dann auch über 60 Minuten: Letzter Gleichstand war beim 2:2 durch Lichtlein in der 4. Minute. Das 20:16-Halbzeit-Resultat schmeichelte eher den Berliner Füchsen. Barca offenbarte mit hoher Leistungsfähigkeit eine deutlichere Überlegenheit. Bei den Torhütern stand es mit 8:5 Paraden oder 36:20 Prozent. Nach der Pause folgte dann die 6-Tore-Führung des Rekord-Titelträgers beim 26:20 durch den MVP Domen Makuc (41.). Rote Karten nach Videobeweis für Fabregas (45.) und Darj (54. – hier wollten die Schiedsrichter erst keine Bestrafung und keinen Videobeweis durchführen, aber dem Fordern von Barca wurde doch korrekterweise nachgegeben). Berlin kam in der Folgezeit nie näher als auf 2 Treffer heran (59:29 Min. mit 36:34 durch Lichtlein). Barca gewann am Ende souverän und hoch verdient mit 37:34 Toren. Bester Torschütze der Champions League wurde Mathias Gidsel mit 161 Toren.

Handball EHF FINAL4 Köln 2026 - MVP Domen Makuc Barca - Copyright: EHF/kolektiff
Handball EHF FINAL4 Köln 2026 – MVP Domen Makuc Barca – Copyright: EHF/kolektiff
Handball EHF FINAL4 Köln 2026 - Mathias Gidsel bester Torschütze Füchse Berlin - Copyright: EHF/kolektiff
Handball EHF FINAL4 Köln 2026 – Mathias Gidsel bester Torschütze Füchse Berlin – Copyright: EHF/kolektiff

Stimmen:

Carlos Ortega: „Berlin hat eine fantastische Saison gespielt. Aber das Finale kann nur eine Mannschaft gewinnen. Das Team hat auf herausragendem Niveau verteidigt. Wir haben uns früh einen Vorsprung erarbeitet. Nach der roten Karte gegen Ludo wurde es kompliziert. Vor allem, weil wir einen langen Wechsel vornehmen mussten und nicht wie geplant mit dem Kreisläufer wechseln konnten. Deshalb mussten wir unsere Abwehr etwas umstellen. Der Gegner hat Druck gemacht und versucht, so schnell wie möglich zu spielen, aber wir haben am Ende Lösungen gefunden. Es war eine lange Saison, und im Vergleich zur letzten Spielzeit haben wir Spieler aus dem Kader verloren, aber es ist uns dennoch gelungen, die Mannschaft zusammen zu halten. Ich habe schon oft gesagt, dass es nicht einfach ist, das Barca-Trikot zu tragen. Aber alle jungen Spieler waren an diesem Wochenende großartig. Sie wurden dabei auch von den erfahreneren Spielern unterstützt. Es war nicht jeden Tag leicht, wir mussten in dieser Saison hart arbeiten. Aber heute hat man gesehen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Es war eine lange, harte Saison, aber wir haben viel erreicht. Ich bin wirklich sehr stolz auf jeden einzelnen meiner Spieler und auf das, was sie heute gezeigt haben. Das war unglaublich.“

Emil Nielsen: „Das war definitiv der perfekte Abschluss für meine Zeit bei Barca. Wir waren in dieser Saison die mit Abstand beste Mannschaft. Wir hätten gestern wie auch heute verlieren können. Aber ich finde, der Sieg ist absolut verdient. Für mich persönlich war das enorm wichtig. Ich habe vier Jahre bei Barca verbracht, daher bedeutet mir das sehr viel. Ich bin wirklich glücklich über den heutigen Sieg. Ich saß hier schon einmal bei einer Pressekonferenz, nachdem wir das Halbfinale verloren hatten. Das ist also ein ganz anderes Gefühl. Ich bin stolz darauf, dass wir es geschafft haben. Ich glaube, ich habe gut gespielt. Ich habe wirklich alles gegeben, um die Champions League zu gewinnen. Unsere Abwehr war enorm stark. Für die Berliner Spieler gab es keine einfachen Würfe, und mir sind einige Paraden gelungen. Es war sehr wichtig, am Ende des Spiels einen kühlen Kopf zu bewahren und konzentriert zu bleiben, denn eine einzige Abwehraktion oder Parade konnte den Ausschlag geben.“

Nicolej Krickau: „Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch an Barca und Carlos. Sie haben die ganze Saison über fantastisch gespielt – nicht nur heute. Ich habe Barca in den letzten drei, vier Monaten genau analysiert. Ihre Konstanz und spielerische Qualität sind beeindruckend. Sie verfügen mit Abstand über die beste Abwehr der Welt. Die ersten 15 Minuten waren entscheidend. Sie haben uns leider dazu gezwungen, zu früh abzuschließen. Sie finden sofort auf hohem Niveau ins Spiel. Da ist es schwer, mitzuhalten. In den letzten 15 Minuten haben wir unsere Angriffe deutlich besser ausgespielt. Insgesamt waren die letzten 45 Minuten in Ordnung. Natürlich war es gegen die beste Abwehr der Welt sehr schwer. Sie haben einen großartigen Job gemacht, und wir konnten dem nicht standhalten. Es tut uns leid für die Jungs, die uns verlassen und keine weitere Chance mehr bekommen werden. Aber wir bleiben hungrig und werden alles daran setzen, nächstes Jahr wieder hierher zurückzukehren. Für uns war die Saison – mit Blick auf die deutschen Wettbewerbe – ein großer Erfolg: Wir haben den Pokal gewonnen und standen zudem im Finale der EHF Champions League. Wir hatten tatsächlich die Chance auf den Sieg. Wir waren der Überzeugung, dass wir eine Chance hatten. Wenn das kein Erfolg ist, dann ist es sehr schwer, Sportler zu sein. Das heißt nicht, dass wir den Titel nicht noch mehr gewollt hätten. Aber insgesamt war es eine erfolgreiche Saison. Für diejenigen, die im Team bleiben, ist dies eine hervorragende Basis für die Zukunft. Die Spieler haben in dieser Saison Großartiges geleistet. Besonders nach dem Trainerwechsel, und sie waren auch mir gegenüber großartig. Das muss man berücksichtigen, wenn man die Saison als Mannschaft betrachtet.“

Max Darj: „Ich glaube, wir sind nicht sehr gut gestartet. Sie waren wirklich aggressiv. Sie waren lauf stärker als wir, und vielleicht hat uns das ein wenig überrascht – und das zog sich durch das ganze Spiel. Wir lagen ständig mit zwei, drei oder vier Toren zurück. Am Ende haben wir es geschafft, noch einmal heran zu kommen, aber uns fehlten ein oder zwei entscheidende Abwehraktionen. Manchmal muss man eben mehr als zu 100 Prozent bereit sein, und vielleicht war das hier der Fall. Eines ist sicher: Meiner Meinung nach hat uns genau das das Spiel gekostet. Es tut schon sehr weh, aber ich möchte auch im Hinterkopf behalten, dass wir in dieser Saison wieder zu den besten Mannschaften Europas gehören. Wir konnten uns mit den Besten messen. Wir haben gezeigt, dass uns nicht viel zum Titelgewinn gefehlt hat. Unser einziges Ziel ist es, hierher zurück zu kehren und in der nächsten Saison 1.000 Prozent zu geben, um die Trophäe zu gewinnen.“

Tim Freihöfer: „Barça hat in der Abwehr wirklich gut gespielt, und wir hatten nie so richtig die Chance, in Führung zu gehen und das Momentum auf unsere Seite zu ziehen. Was uns gestern gelungen ist, haben wir heute nicht geschafft. Das tut natürlich weh. Wir lagen die meiste Zeit zurück. Außer im letzten Viertel haben wir keine Lösungen gefunden; daher können wir nicht wirklich zufrieden sein. Es fühlt sich wirklich, wirklich mies an. Es tut einfach weh. Wir waren nah dran, hatten aber gleichzeitig das Gefühl, dass Barca immer die Oberhand behielt. Wir haben an diesem Wochenende wirklich alles gegeben und es hart versucht, aber manchmal reicht es eben nicht. Ich bin sicher, dass wir in ein paar Tagen stolz sein werden, aber im Moment ist es einfach schmerzhaft.“

Luis Frade: „Es ist ein fantastisches Gefühl, ehrlich gesagt. Nach den Ereignissen im gestrigen Halbfinale, als wir in die Verlängerung mussten, blieb uns kaum Zeit, uns neu zu fokussieren. Doch wir haben es geschafft. Alle haben heute großartige Arbeit geleistet. Unsere Torhüter und unsere Abwehr haben nichts durchgelassen. Wir haben von der ersten Minute an überzeugt. Wir können sehr stolz auf uns sein, denn dieser Sieg war kein Selbstläufer. Gegen eine Mannschaft wie Berlin, die über fantastische Spieler verfügt, muss man natürlich sein Bestes geben. Aber wir haben bewiesen, dass auch wir ein großartiges Team sind. Wir hatten keinen speziellen Plan, aber wir haben 60 Minuten lang als geschlossene Einheit agiert. Die Beine schmerzen zwar, aber im Kopf überwiegt die Freude über das, was wir heute erreicht haben.“

STATISTIK:  Handball Sportnachrichten EHF Champions League Finale, 14.06.2026, 18:00 Uhr:

FC Barcelona Barca  vs.  Füchse Berlin  37:34 (20:16)

Man  /  Player of the Match:  Emil Nielsen (Barca)

Wurfeffizienz 73:63 Prozent. Torhüter 15:12 Paraden (31:24 Prozent). Zeitstrafen 3:3. Rote Karten: 1:1. Technische Fehler 10:8. Beste Torschützen: Frade 7, Gomez 6, Janc 6 – Gidsel 8, Andersson 7, Freihöfer 7

Schiedsrichter:  Lars Jorum / Havard Kleven (Norwegen)

Zuschauer:  19.750

Historie:  Der SC Magdeburg gewann zwei der letzten drei Titel der EHF Champions League. Barca unterbrach 2024 diese Serie. Der FC Barcelona ist Rekord-Titelträger der Königsklasse mit elf Erfolgen. Weder Aalborg noch Berlin haben jemals die Champions-League-Trophäe bislang gewonnen.

Ergebnisse EHF FINAL4 2025:

Finale:  SC Magdeburg Europa-Champion mit Siegergen, Qualität, Mentalität

Bronze:  HBC Nantes schlug Barca

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