
Handball Sportnachrichten LIVE SC Magdeburg Bundesliga HBL EHF Champions League:
SPORT4FINAL LIVE: Champions-League-Sieger SC Magdeburg (Liga-Spitzenreiter mit 56:4 Punkten) empfing den Tabellen-Verfolger SG Flensburg-Handewitt (49:11 Punkte) am 30. Spieltag der Handball Bundesliga. Ein 31:30-Erfolg in letzter Sekunde brachte den SCM an das große Ziel, wieder Meister in Deutschlands Beletage zu werden und die Füchse Berlin abzulösen.
Der SC Magdeburg gehört damit zu den erfolgreichsten Teams in Europa und Deutschland: 11mal DDR-Meister, 4mal deutscher Meister (2001, 2022, 2024, 2026), 3mal Vereins-Weltmeister, 2mal Europapokalsieger der Landesmeister (1978, 1981) und 3mal Champions-League-Sieger (2002, 2023, 2025) – um nur die wertvollsten Titel in der Vereins-Historie zu nennen.
Ausgangsposition vor dem Topspiel: Dem SC Magdeburg reicht ein Unentschieden für den Gewinn der deutschen Meisterschaft. Die SG Flensburg-Handewitt könnte diese für den SCM mit einem Erfolg „verzögern“. Zudem benötigen die Nordlichter jeden Zähler im Kampf um den zweiten Tabellenplatz, der mit der Teilnahme an der Champions League in der kommenden Saison verbunden ist. Denn die Füchse Berlin liegen auf Platz drei und haben nur einen Punkt Rückstand und das wesentlich bessere Torverhältnis gegenüber Flensburg.
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21.05.2026 – SCM / SPORT4FINAL Sport News Media Gruppe / Frank Zepp / Handball Sportnachrichten:
Handball Sportnachrichten SC Magdeburg News Bundesliga Männer HBF 2025/2026: SC Magdeburg vs. SG Flensburg-Handewitt.
LiveScore: 1:0 (3. – 7m). 3:2 (8.). 3:4 (9.). 3:5 (10.). 4:6 (12.). 6:8 (16.). 6:10 (19.). 7:10 Lagergren (19.). 8:11 (20.). Auszeit Flensburg (22.). 10:11 Lagergren (23.). 11:11 Jonsson (25.). 12:13 Möller (29.). 13:13 Claar (30.). Halbzeit 13:13. 14:13 Musche (32.). 15:15 Kirkelokke (34.). 16:17 Grgic (36.). 16:18 Kirkelokke (37.). 19:20 Jakobsen (41.). 20:20 Mertens (42.). 22:22 Magnusson (43.). 23:23 Kristjansson (44.). Mandic 8 und Buric 10 Paraden – insgesamt 9:12 Paraden. 23:24 Grgic (45.). Auszeit Magdeburg (46.). 24:24 Lagergren (46.). 24:26 Kirkelokke (49.). 24:27 Pytlick (50.). 25:27 Pettersson (53.). Auszeit Flensburg (53.). 25:28 Grgic (53.). 26:28 Kristjansson (54.). 27:28 Weber (54. – 7m). 28:29 Mertens (55.). 28:30 Jakobsen (57. – 7m). 29:30 Kristjansson (58.). 30:30 Weber (59. – 7m). Auszeit Flensburg (58:52). Fehlwürfe von Grgic und Lagergren. Grgic mit technischem Fehler. Saugstrup im Gegenstoß zum 31:30 (60:00). Endstand: 31:30.
Der SC Magdeburg spielte im Topspiel am Donnerstag gegen die SG Flensburg-Handewitt 31:30 (13:13) und sichert sich damit knapp drei Wochen vor Saisonende den Titel in der Handball Bundesliga.
Um 21:45 Uhr war es so weit. Jubel, Freudentänze – alles fand sich auf dem Spielfeld zusammen, als feststand, dass der SCM zum vierten Mal in der Clubgeschichte die deutsche Meisterschaft nach Magdeburg geholt hat. Zu Beginn des Spiels war dieser Ausgang indes nicht abzusehen.
Beide Seiten kämpften von der ersten Minute an um jeden Ball und zeigten, warum das Duell zwischen Magdeburg und Flensburg im Vorfeld – unabhängig von der Tabellensituation – als Topspiel deklariert worden war. Besonders auszeichnen konnten sich dabei die Abwehrreihen, die samt ihrer Torhüter dafür sorgten, dass es trotz schneller Ballwechsel zunächst wenig Treffer zu sehen gab (2:2, 7.).
Da Flensburgs Benjamin Buric zwischen den Pfosten gegenüber SCM-Keeper Sergey Hernandez den besseren Start erwischte, konnten die Gäste sich eine Führung erspielen (6:10, 19.). Der Wechsel auf der Torhüterposition nach einer guten Viertelstunde auf Matej Mandic brachte allerdings einen neuen Impuls. Der gebürtige Kroate hielt direkt mehrere Bälle und war ein bedeutender Faktor dafür, dass der SCM auf 10:11 (23.) verkürzte. Wenig später erzielte Elvar Örn Jonsson das 11:11 (25.), bevor Tim Hornke vom Siebenmeterstrich aus das 12:11 (27.) klarmachte.
Nach der Pause blieb es weiter eng, setzten beide Mannschaften da an, wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört hatten. Die SG legte vor, Magdeburg zog nach – die 6600 Fans in der Halle bekamen ein packendes Handballspiel zu sehen. In der 43. Minute traf Gisli Kristjansson zum 21:21 und das Spiel war weiter offen.
In der Schlussphase leistete sich der SCM dann ein paar Fehler zu viel, und Flensburg stellte auf 24:27 (50.). Doch die Sieben von Trainer Bennet Wiegert warf weiter alles rein und verkürzte auf 27:28 (55.) und machte dann das 30:30 (59.). Mit der grandiosen Unterstützung der grün-rote Anhängerschaft reichte es sogar noch für den Sieg – und die deutsche Meisterschaft.
Bennet Wiegert: „Flensburg reißt hier ein wahnsinniges Spiel ab. Ob ein Unentschieden gerechter gewesen wäre – ich weiß es nicht. Sie fordern uns alles ab, stellen uns immer wieder vor Aufgaben. Beide Mannschaften haben alles auf dem Feld gelassen. Und trotzdem: Wir haben das über die Saison richtig gut gemacht. Diese Meisterschaft steht über allem. Danke für diese Unterstützung, danke für das alles. Wir sind so stolz und dankbar gerade.“
STATISTIK: Handball Sportnachrichten Bundesliga League, 30. Spieltag, 21.05.2026, 20:00 Uhr:
SC Magdeburg (1.) vs. SG Flensburg-Handewitt (2.) 31:30 (13:13)
Man / Player of the Match: Magnus Saugstrup (SC Magdeburg)
SC Magdeburg: Hernandez (3 Paraden), Mandic (8 Paraden); Musche 2/1, Claar 3, Zechel, Kristjansson 6, Pettersson 1, Magnusson 3/1, Hornke 4/1, Jonsson 3, Weber 2/2, Lagergren 3, Mertens 3, Saugstrup 1, O’Sullivan, Bergendahl
SG Flensburg-Handewitt: Burić (10 Paraden), Møller (7 Parade); Pytlick 8, Golla 3, Kirkeløkke 6, Grgić 5, Falijic, Tønnesen, Horgen, Volz, Jakobsen 6, Knutzen, Blagotinšek, Novak 1, L. Møller 1
Schiedsrichter: Marcus Hurst / Mirko Krag
Zuschauer: 6.600
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