
Handball EM 2026 EHF EURO Männer: Der Co-Trainer der deutschen Handball-Nationalmannschaft, Erik Wudtke, mit seinen Gedanken im Vorfeld der Handball Europameisterschaft und der beiden Testspiele gegen Vize-Weltmeister Kroatien auf der digitalen DHB-Pressekonferenz am 6. Januar 2026.
Handball Sportnachrichten: 24 Nationen nehmen an der Europameisterschaft teil, die vom 15. Januar bis 1. Februar 2026 in Dänemark, Schweden und Norwegen ausgetragen wird.
Handball EM 2026 EHF EURO Männer: SPORT4FINAL LIVE
Mission Halbfinale: Deutschland vor „Sekt-oder-Selters“ EURO
EHF EURO Männer: Deutschland Kader
Alfred Gislason: „Wir brauchen absolutes Top-Niveau.“
Handball EM 2026 EHF EURO Männer: Spielplan. Modus
EHF EURO Männer Auslosung 2026: Deutschland in Hammer-Gruppe
08.01.2026 – SPORT4FINAL Sport News Live / Frank Zepp:
Handball EM 2026 EHF EURO Männer Sportnachrichten:
Erik Wudtke: „Kroatien ist ein Gegner, der uns alles abverlangen wird. Was ich mir erhoffe, sind zwei Spiele, die uns in den Trainingsinhalten, die wir bis dato gemacht haben, nochmal unter Wettkampfbedingungen weiterbringen. Und das werden die beiden Spiele auf jeden Fall tun. Diese Tests sind super für uns, weil die EM-Gruppenphase uns in jedem Falle auch von der ersten Minute an alles abverlangen wird. Eigentlich beginnt unsere Europameisterschaft mit den beiden Spielen gegen Kroatien. Auch was die Kulisse in Zagreb betrifft. Das wird eine tolle Herausforderung für unsere Jungs sein und auch für den Gegner. Insofern erwarten wir von Anfang an Vollgas von den Jungs. Das werden sie auch bringen. Zudem werden wir sehen, wo wir noch an der einen oder anderen Stellschraube drehen müssen. Es geht bei einer kurzen Vorbereitung darum, sich auf ein paar Dinge zu konzentrieren, mit weniger Wiederholungen und dafür mehr Intensität und Präzision. Ich glaube schon, dass eine ganze Menge Automatismen in unserem Team vorhanden sind, gerade in der Abwehr, weil ja doch zahlreiche Spieler, die jetzt auch im Innenblock beziehungsweise die vier inneren Abwehrpositionen bekleiden, schon recht lange zusammenspielen bei der Nationalmannschaft. Zudem haben wir in dem einen oder anderen Fall natürlich die glückliche Konstellation, dass über das Spielen im Verein eine gewisse Routine und auch eine gewisse Vertrautheit besteht, zum Beispiel mit Tom Kiesler und Julian Köster, die sich im Verein bestens kennen. Wir fangen also nicht bei null an, auch wenn vier Spieler ihr erstes großes Turnier bestreiten. Dieses Selbstbewusstsein und auch dieses Selbstverständnis (von Olympia in Paris – d.R.) brauchen wir natürlich auch jetzt, um erfolgreich zu sein. Darauf können wir bauen und da müssen wir uns auch dran erinnern. Und das bei Olympia praktizierte Tempospiel ist auf jeden Fall auch ein Schwerpunkt in unseren Trainingsinhalten momentan. Denn das, was wir schon mal bewiesen haben, gibt uns auf jeden Fall die Sicherheit und auch ein bisschen Rückendeckung. Vor allem in den schwierigen Situationen, in den Momenten, in denen das Spiel entschieden wird. Wir müssen uns jedes Mal auf eine völlig neue Spielweise einstellen, auch wenn alle drei Teams in der Vorrunde von Spaniern trainiert werden. Die Spanier spielen wieder einen sehr, sehr schnellen Handball, mit sehr schnellem Umschaltspiel, hoher Passgeschwindigkeit und wenigen technischen Fehler. Zudem sind sie sehr flexibel im Abwehrspiel. Österreich ist eine Mannschaft, die vermutlich das Tempo reduzieren wird, um mit den Kräften auch entsprechend haushalten zu können. Da gilt es für uns, nicht den Spielrhythmus vom Gegner anzunehmen, sondern dass wir das Tempo und den Rhythmus des Spiels bestimmen. Dazu kommt mit Serbien eine Mannschaft, die in der Vergangenheit auch viele Wechsel im Kader hatte, so dass man nicht viele Informationen nutzen kann. Wir können selbstbewusst sein, denn wir sind für keinen von den drei Mannschaften Wunschgegner. Und das wollen wir demonstrieren. Wir haben eine sehr, sehr breite Basis an Talenten in Deutschland und werden daher immer sehr gute Mannschaften zusammenstellen können. Besser als die meisten Mannschaften in dieser Altersklasse von anderen Nationen. Ich glaube, dass wir jedes Jahr Talente haben, die eine Chance haben, auch in die A-Nationalmannschaft zu kommen. Die Vereine arbeiten immer mehr auch mit dem Bewusstsein auf junge deutsche Spieler zu setzen. Und wir als Nationalmannschaft dürfen davon profitieren. Da braucht uns nicht bange sein. Talente werden wir in Deutschland immer haben, wenn wir so weiterarbeiten, wie wir es jetzt in den letzten Jahren im Nachwuchsbereich gemacht haben.“
Team Deutschland für die Handball EHF EURO 2026:
Tor: David Späth (Rhein-Neckar Löwen), Andreas Wolff (THW Kiel)
Linksaußen: Rune Dahmke (THW Kiel), Lukas Mertens (SC Magdeburg)
Rückraum links: Marko Grgic (SG Flensburg-Handewitt), Tom Kiesler (VfL Gummersbach), Matthes Langhoff (Füchse Berlin), Miro Schluroff (VfL Gummersbach)
Rückraum Mitte: Juri Knorr (Aalborg Handbold/DEN), Julian Köster (VfL Gummersbach), Nils Lichtlein (Füchse Berlin)
Rückraum rechts: Franz Semper (SC DHfK Leipzig), Renars Uscins (TSV Hannover-Burgdorf)
Rechtsaußen: Mathis Häseler (VfL Gummersbach), Lukas Zerbe (THW Kiel)
Kreis: Justus Fischer (TSV Hannover-Burgdorf), Johannes Golla (SG Flensburg-Handewitt), Jannik Kohlbacher (Rhein-Neckar Löwen)
35er-Kader für die EHF EURO 2026:
Tor: Joel Birlehm (TSV Hannover-Burgdorf), Lasse Ludwig (Füchse Berlin), Malte Semisch (TSV GWD Minden), David Späth (Rhein-Neckar Löwen), Andreas Wolff (THW Kiel)
Linksaußen: Rune Dahmke (THW Kiel), Tim Freihöfer (Füchse Berlin), Lukas Mertens (SC Magdeburg), Tim Nothdurft (Rhein-Neckar Löwen)
Rückraum links: Philipp Ahouansou (HSG Wetzlar), Marko Grgic (SG Flensburg-Handewitt), Sebastian Heymann (Rhein-Neckar Löwen), Tom Kiesler (VfL Gummersbach), Julian Köster (VfL Gummersbach), Matthes Langhoff (Füchse Berlin), Miro Schluroff (VfL Gummersbach)
Rückraum Mitte: Nils Lichtlein (Füchse Berlin), Juri Knorr (Aalborg Handbold/DEN), Marian Michalczik (TSV Hannover-Burgdorf), Moritz Sauter (HSV Hamburg), Leif Tissier (TSV Hannover-Burgdorf)
Rückraum rechts: Kai Häfner (TVB Stuttgart), Stephan Seitz (ThSV Eisenach), Franz Semper (SC DHfK Leipzig), Christoph Steinert (HC Erlangen), Renars Uscins (TSV Hannover-Burgdorf)
Rechtsaußen: Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen), Mathis Häseler (VfL Gummersbach), Timo Kastening (MT Melsungen), Lukas Zerbe (THW Kiel)
Kreis: Johannes Golla (SG Flensburg-Handewitt), Justus Fischer (TSV Hannover-Burgdorf), Jannik Kohlbacher (Rhein-Neckar Löwen), Aron Seesing (Bergischer HC), Tim Zechel (SC Magdeburg)
Aktuelle Kommentare:
Handball EM 2026: Deutschland vor Mission Halbfinale
Alfred Gislason. Statistik der Erfolge. World Ranking
Kommentar: Deutschlands Silbermärchen
JahresRückblick Sport 2025 SPORT4FINAL Media
Kommentar Handball WM 2025 Frauen – Der erfolgreiche Schritt
Sportgeschichte: Deutschlands legendäre Handball-Trainer
Handball WM Finale Frauen Deutschland vs. Norwegen
Leichtathletik WM 2025 Tokio: Mini-turnaround. Stagnation in der Breite. DLV Bilanz durchwachsen
Leichtathletik: Armand „Mondo“ Duplantis erster Ultimate Star
Leichtathletik DM: Gute Stimmung. Weltklasse-Leistungen Mangelware
Die Weltkarriere von Musik-Legende Leslie Mandoki. Ein Rückblick von Gunnar Meinhardt
SC Magdeburg Europa-Champion mit Siegergen, Qualität, Mentalität
Handball EM 2026 EHF EURO Männer: Spielplan. Modus
Handball EM 2026 EHF EURO Frauen
Handball EM 2026 EHF EURO Männer
Handball Performance: Gescheiterter erfolgloser Alfred Gislason
Dänemark unbezwingbar. 4. historischer Titel. All-Star-Team
WM Bilanz Deutschland – Der gescheiterte Alfred Gislason
Performance-Rückschritt nach Olympia-Wunder: Gislason wieder erfolglos
Von der 2007er Bronzemedaille in die jahrelange Stagnation
Kommentar: Keine Heim-WM-Euphorie entfacht
Leichtathletik Live Sternstunden: Yemisi Ogunleye und Nafissatou Thiam
Handball Männer Finale: Dänemark demontierte Deutschland
Kommentar: Alfred Gislason nach Performance-Kriterien gescheitert
Deutschlands EM-Performance spricht gegen DHB-Vertragsverlängerung mit Alfred Gislason
Fußball WM: Deutschland ohne Qualität, Mentalität, Weltklasse
VETOVOTES: Politik Geschichte Sport Media Handball Stagnation Hergeirsson SPORT4FINAL TIMES ONLINE LIVE

Empfehlenswert
Königs-Transfer: SC Magdeburg verpflichtete Dominik Kuzmanovic
Kommentar: Weltspitze und WM-Titel ein Stück näher
Handball EM 2026 LIVE Finale: Dänemark verdienter Titelträger. Dominanz-Erfolg über Deutschland