09.12.2014 – SPORT4Final:
Handball-EM 2014: Gruppe A
SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp berichtet live vom Final-Wochenende der Handball-EM aus Budapest.
WM-Vierter Polen verliert deutlich gegen Spanien
Thriller-Remis zwischen Ungarn und Russland
Gruppe A mit Gastgeber Ungarn

Spanien dreht in zweiter Halbzeit das Match auf Grund besserer Deckungsarbeit und vieler vergebener freier Bälle von Russland
Unausgewogene Schiedsrichterleistung bei der Beurteilung der Fouls und Siebenmeter sowie der Doppelbestrafungen
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Spanisches Team für die Hauptrunde der Handball-EM qualifiziert
Ungarn ebenfalls nach überzeugendem 29:23-Erfolg über Polen in der Hauptrunde
Spanien vs. Russland 25:24 (13:14) in der Audi Arena Győr
Eine ausgeglichene Partie bis zum 9:9 (18.). Danach setzte Russland über einen druckvollen Positionsangriff bis zum 16:13 (33.) die Akzente. Und vergab bei drei Tempogegenstößen mit freien Bällen die Vorentscheidung. Spanien fand danach über eine flexiblere, offensivere Deckungsarbeit wieder in das Spiel, dass Russland wieder den Iberern öffnete.
Aus einem 13:16 erzielte Spanien eine 20:17-Führung (44.). Russland hatte den Zugriff auf das Match verloren. Auch die mitunter sehr fragwürdigen Strafen- und Siebenmeterentscheidungen der türkischen Referees, 11:2 Strafwürfe für Spanien, beeinflussten das Spiel. Russland kämpfte sich nochmals zum 22:22-Ausgleich (55.) heran, um dann wieder mit seinen Chancen zu sündigen. Spanien fuhr etwas abgezockter den knappen und glücklichen Sieg ein.
Alexandrina Barbosa „fiel“ wiederum mit schwacher Partie und roter Karte in der 53. Minute auf. Als „Matchplayerin“ wurden Marta Mangue (5 Tore) und die russische Torhüterin Maria Sidorova (37 % gehaltener Bälle) geehrt.
Stimmen zum Spiel:
Silvia Navarro (ESP-Torhüterin):
„Die Verteidigung war wundervoll und spektakulär im Spiel. Es war der Schlüssel des Spiels. Ich sage immer, wenn die Verteidigung gut ist, ist es einfach für den Torwart … Heute und morgen ist es Zeit, zu genießen und dann müssen wir anfangen, über die Partie gegen Ungarn nach zu denken. Ich will noch nicht über die nächste Runde nachdenken, der erste Schritt ist Ungarn. Wir werden das Spiel gewinnen.”
Jorge Duenas (ESP-Trainer):
„Ich bin wirklich glücklich, denn es war ein wirklich schwieriges Spiel. In der ersten Hälfte haben wir nicht fließend in manchen Momenten angegriffen und dies verursachte Probleme für uns. In der zweiten Hälfte spielten wir eine starke Verteidigung und blieben ruhig im Angriff … Die Einstellung dieses Teams ist immer perfekt. Ich kann nichts Schlechtes über meine Spieler in dieser Hinsicht sagen.”
Maria Sidorova (RUS-Torhüter):
„Wir verloren das Spiel in der zweiten Hälfte, denn von Anfang an konnten wir nicht mit einigen unserer 100-prozentigen Chancen treffen. Unsere Verteidigung, vor allem rund um die 6-m-Linie, war nicht gut. Und Spanien fand diese Lücken in unserer Verteidigung.”
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Live: 1



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