
Wer erinnert sich noch an das diesjährige Semifinale beim EHF Champions League Final4 in Köln? Nach ausgeglichener erster Halbzeit zog MKB-MVM Veszprém nach der Pause auf und davon und ließ dem THW Kiel mit 27:31 Toren keine Chance.
Beim heutigen Gruppenspiel der Topplatzierten in der Gruppe A war es wesentlich enger mit einer kleinen Siegchance für den deutschen Meister. Aber der ungarische Gastgeber gewann die Crunch-Time und das Match mit 29:27 Treffern. Der THW Kiel ist nach dem Weggang von Filip Jicha und Aron Palmarsson nicht mehr der THW der vergangenen Jahre mit einem Siegergen und der Mentalität der fast Unbesiegbaren.

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SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp berichtet ausführlich von den Spielen der deutschen Handball-Nationalmannschaft aus Kolding.
17.10.2015 – SPORT4Final / Frank Zepp:
Handball Champions League: Gruppe A
MKB-MVM Veszprém vs. THW Kiel 29:27 (17:15
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Beim THW Kiel überragten Torhüter Niklas Landin (12 Paraden) und als bester Torschütze Domagoj Duvnjak (7). Für den ungarischen Final4-Finalisten, bei dem der frühere Kieler Christian Zeitz (Schulterverletzung) und Top-Star Laszlo Nagy (Handverletzung) fehlten, waren Momir Ilic und Peter Gulyas mit jeweils 5 Treffern am erfolgreichsten. Der Ex-Kieler Ilic wurde nach drei Zeitstrafen 63 Sekunden vor Schluss disqualifiziert.
Der THW Kiel dominierte leicht über weite Strecken der ersten Spielhälfte und führte mit 7:9 (17. durch Vujin) und 11:12 (25. durch Duvnjak). Danach wurden MKB-MVM Veszprém und Torhüter Mirko Alilovic stärker und übernahmen die Matchführung bis zum 17:15-Halbzeitstand für den Gastgeber.
Ein ähnliches Bild bis Mitte der zweiten Halbzeit, als Veszprém mit 22:19 (46. durch Ilic) führte. THW Kiel-Coach Alfred Gislason nahm eine Auszeit und stellte die Abwehr auf das 3:2:1-Deckungssystem um. Dies half bis zum 26:26 (57. durch Duvnjak), ehe die Hausherren innerhalb von 90 Sekunden auf 28:26 erhöhten. Trotz Kieler Überzahl in der letzten Minute nach der roten Karte für Ilic konnte der deutsche Meister keinen Punkt mehr nach Hause mitnehmen. Nach einer Veszprém-Auszeit 30 Sekunden vor dem Ende sorgte Cristian Ugalde mit dem Treffer zum 29:27-Endstand für die Match-Entscheidung.
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