
Nach der gewonnenen „Heim-Abwehrschlacht“ mit 22:21 Toren gegen Champions-League-Titelverteidiger FC Barcelona erreichte der Bundesliga-Spitzenreiter Rhein-Neckar Löwen gegen den Dritten des Kölner Final 2015, KS Vive Tauron Kielce, nur ein 32:32-Remis in einem spannenden Match.
Dabei hatte der deutsche Vizemeister mehrfach den Sieg auf der „Wurfhand“ – konnte aber das Match nicht „zumachen“. Trotzdem bleibt das Team von Trainer Nikolaj Jacobsen in der Königsklasse mit 5:1 Punkten ungeschlagen in der Führungsposition der Gruppe B.
SPORT4Final Live und Exklusiv: Handball-WM der Frauen im Dezember 2015 aus Dänemark
SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp berichtet ausführlich von den Spielen der deutschen Handball-Nationalmannschaft aus Kolding.
30.09.2015 – SPORT4Final / Frank Zepp:
Die Rhein-Neckar Löwen zeigten insbesondere in der ersten Halbzeit nach dem 10:12-Rückstand bis zur 19:15-Halbzeit-Führung eine überzeugende Performance gegen die Mannschaft von Trainer Talant Dujshebajev. Die Gäste gingen in der zweiten Halbzeit erstmalig beim 27:28 in Führung. Vier Minuten vor Schluss erzielte Andy Schmid mit dem 32:30 die vermeintliche Vorentscheidung, die Patrick Groetzki in Unterzahl und bei Tempogegenstoß nicht ausbauen konnte. Für KS Vive Tauron Kielce besorgte Spielmacher Uros Zorman den verdienten 32:32-Endstand der kämpferisch nie aufgebenden Gäste. Erfolgreichste Torschützen für die Löwen waren Harald Reinkind und Kim Ekdahl du Rietz mit je sechs Treffern – Michal Jurecki (Kielce) avancierte mit neun Toren zum besten Match-Torschützen.
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